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Viel Information – wenig Erkenntnis
Das Wort zum Sonntag – gerade gelesen in „Wer wir waren“ – dem kürzlich erschienen literarischen Testament des im vergangenen Jahr allzu früh verstorbenen Roger Willemsen. Was für ein kluger Gedanke: Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von…
Gegen Mobbing!
Gegen Mobbing! Niemand ist weniger wert, nur weil er „vielleicht nicht die beste Figur hat“, und außerdem auch deswegen nicht: Die Botschaften auf den handgeschriebenen Zetteln von Benjamin Drews wechseln. „Leute, niemand ist weniger Wert, nur weil er eine Behinderung hat, vielleicht nicht viel Geld hat, nicht so klug ist … oder die beste…
Lieblingscafés: Café im Literaturhaus – Berlin
Es gehört seit vielen Jahren zu meinem Lieblingscafés in Berlin: Das Café im Literaturhaus in der Fasanenstraße. Auf das Publikum ist Verlass – auch diesmal: Schlaue Menschen (am Nebentisch führt ein junger Asiate in perfektem Französisch ein Interview über moderne Literatur mit einem grauköpfigen deutschen Professor), daneben frühstückt Jakob Augstein – umgeben von diversen Stofftaschen…
Genießerquiz – Cafekultur in Barcelona
Altstadt von Barcelona: in den verwinkelten Gässchen gibt es viele kleine Cafes, und überall isst man dort Churros und Ensaimadas. Eine Ensaimada ist ein wunderbar tuffiges Fettgebäck, dass trotzdem ganz leicht und luftig daherkommt und fein gepudert gegessen wird. Köstlich! So weit, so richtig ist das Foto, das schon beim Anschauen meine Sehnsucht nach Gaudis…
Sarah Wiener über Kochen und Selbstkontrolle
Sarah Wiener im Interview mit der Sonntaz ( Interviewtext leider nur in Print und im Pay-Bereich): Ich versuche mit meiner Stiftung, Kindern das Kochen beizubringen. Nur wer kochen kann, wird die Kontrolle über seinen eigenen Körper haben und kann überhaupt beurteilen, was er isst. Wenn Du keine Kontrolle über Deinen Körper hast, worüber willst Du…
Sommer auf dem Land
Sonntag, 3. August – noch ist Sommer – fast zwei Drittel des Jahres sind vorbei. Wo ist die Zeit geblieben. Die Bauern haben die Getreideernte fast komplett eingefahren. Im Garten welken schon die Hortensien. Die kleine Annemone dazwischen erfeut sich noch voller Blüte. Der Herbst lässt grüßen, wenn auch von Weitem.

