Es gehört seit vielen Jahren zu meinem Lieblingscafés in Berlin: Das Café im Literaturhaus in der Fasanenstraße. Auf das Publikum ist Verlass – auch diesmal:

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Schlaue Menschen (am Nebentisch führt ein junger Asiate in perfektem Französisch ein Interview über moderne Literatur mit einem grauköpfigen deutschen Professor), daneben frühstückt Jakob Augstein – umgeben von diversen Stofftaschen mit Weihnachtseinkäufen. Gegenüber hält ein durchaus bekannter, nicht mehr ganz junger Schauspieler, dessen Namen mir partout nicht einfallen will, einer ganz jungen Frau etwas zu laut Vorträge – wenn ich die Satzfetzen richtig interpretiere – über das Verhältnis von Männern und Frauen. Ein Tisch mit zwei älteren Pärchen, die herzhaft berlinern – und heute wieder mal keine Touristen (..von mir mal abgesehen, aber ich bin ja auch keiner, ich bin ja dienstlich in Berlin).

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Auf den Kunstgeschmack der Betreiber ist ebenfalls Verlass. Aktuell hängen dort ein paar faszinierende Großformate eines inzwischen über die Grenzen Berlins bekannten Street-Art Künstlers: El Bocho

Jedes Glück hat einen Stich. Wir möchten so viel haben, sein und gelten. Daß einer alles hat: Das ist selten.

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