45 articles Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Anders essen

Essen wir wirklich weniger Fleisch?

Essen wir wirklich weniger Fleisch?

„Die Deutschen essen immer weniger Fleisch“. Diese Behauptung  gehört nicht nur beim SPIEGEL  zu den beliebtesten Headlines, wenn es in den Medien mal wieder um Ernährung geht. Stimmt das? Man trifft schließlich immer häufiger auf Menschen, die felsenfest  der Meinung sind, dass der Fleischverbrauch neue Tiefststände erreiche und die öffentliche Kritik am zu hohen Fleischverzehr offensichtlich doch übertrieben sei. Tatsächlich ist das ein Irrtum, denn der Fleischverzehr ist 2019 knapp unter der Menge angekommen, auf …

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Vom Elend der Schlachthöfe

Vom Elend der Schlachthöfe

Bis heute haften die Bilder meiner ersten Besichtigung einer großen Schlachterei in den 70er Jahren lebhaft in meiner Erinnerung. Der Betrieb lag im Lipperland nahe Gütersloh*. Die Schlachterei war ein Schock für mich – so viele tote, halbierte, geköpfte, an Stahlhaken hängende Tiere. Dazwischen – auf den jungen Studenten bedrohlich wirkende – Männer mit weißen Ganzkörper-Gummischürzen, ärmeltiefen grauen Handschuhen, schwarzen Gummistiefeln, die mit Kettensägen, Messern und Beilen hantierten. Noch stärker als die Bilder hat sich …

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Der Regenwald brennt. Ist unser Fleischkonsum mitschuld daran?

Der Regenwald brennt. Ist unser Fleischkonsum mitschuld daran?

Lichterloh brennen die Regenwälder Amazoniens. Zum Glück ist der Hauptschurke in diesem Drama gefunden: Jair Bolsonaro. Die ganze Wut der vereinigten Klimaretter konzentriert sich auf ihn. Dass die Katastrophe genauso viel mit uns und unserem Konsumverhalten wie mit dem irren Plutokraten in Brasilia zu tun hat, sieht kaum jemand: Die Verbraucher der Industrieländer – speziell in Europa – mit ihrem noch immer riesigen Fleischhunger  gerieren sich wie die Biedermänner, die sich unschuldig wähnen und dabei …

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Äpfel statt Ananas – wir müssen unser Verhalten ändern!

Äpfel statt Ananas – wir müssen unser Verhalten ändern!

„Es ist unser Lebensstil, der den Klimawandel produziert. Das zu diskutieren, traut sich aber keiner. Solange wir das nicht verstehen, werden wir die Entwicklung nicht aufhalten. Wir müssen unser Verhalten ändern.“ Dieses Wort zum Sonntag stammt vom SPD-Urgestein Klaus von Dohnanyi (.. und war bereits am Samstag in der WELT zu lesen).     Im Interview mit Jana Werner wirft Dohnanyi speziell den Grünen vor, in der aktuellen Diskussion um den Klimawandel eine von Stimmungen …

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Bio-Markt: Das Kind wächst, ist aber immer noch mickrig

Bio-Markt: Das Kind wächst, ist aber immer noch mickrig

„Der Bio-Markt boomt“ – so oder ähnlich ist es derzeit in den Schlagzeilen anlässlich der Biofach in Nürnberg zu lesen. Die Bio-Branche feiert dort wieder einmal sich selbst und ihre neuen Rekorde – z. B. den neuen Messerekord mit mehr als 3200 Ausstellern. Überhaupt, die Zahlen: Die Szene befindet sich im Umsatzrausch. Der steigt in Höhen, in denen manchem schon schwindelig wird. So wuchs der Umsatz von Bio-Produkten im Jahr 2017 nach Angaben des Bundes Ökologische …

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Food Trends: “Von der Sehnsucht nach Heimat und ihren Produkten“

Food Trends: “Von der Sehnsucht nach Heimat und ihren Produkten“

tellerrand-Interview: Hanni Rützler im Gespräch mit Dr. Friedhelm Mühleib   Kaffeesatzleser und andere selbsternannte Food-Propheten haben jetzt  wieder Hochkonjunktur. Im alljährlichen Ritual nach dem Jahreswechsel überbieten sich Foodblogger, Feinschmecker und Gastro-Experten mit Plattitüden zu den Food Trends für das Jahr 2018. Dabei stochern die meisten im kulinarischen Nebel oder werden zum Opfer ihrer blühenden Phantasie. Einige davon sind zumindest unterhaltsam und belustigen das Publikum – mit echter Trendforschung hat das jedoch alles recht wenig zu …

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Kann Urban Gardening mehr sein als netter Zeitvertreib?

Kann Urban Gardening mehr sein als netter Zeitvertreib?

Gefühlt war das gestern: Kindheit auf dem Bauernhof in den 50ern und 60ern mitten im „Rural Gardening“. Ich sehe Mutter und Großmutter im Garten, Tag für Tag eine Stunde mindestens, zu Pflanz- und Erntezeiten auch mal zwei oder drei. Das war kein Vergnügen für die beiden, es war Arbeit. Der Garten hatte einen Teil von dem zu liefern, was auf den Familientisch kam. Der Garten war nicht die einzige Pflicht. Zum Leben auf dem Hof …

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