Zufälliges Fundstück:  Ernährungspolitik mal anders – im Interview mit dem Magazin “Myself” spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel über ihre kulinarischen Vorlieben im Alltag

Myself: Kann man sich in Ihrem Job eigentlich vernünftig ernähren?

Merkel: Na gut, man darf nicht in jedes Weißbrot-Schnittchen beißen, das einem hingestellt wird. Hier im Kanzleramt ist es ideal, weil ich mir bestellen kann, was ich möchte. Nachmittags esse ich oft einen Teller Mohrrüben, ich mag nämlich nicht so gern Obst. Schwieriger wird’s auf Reisen, wo man schauen muss, dass man nicht alles durcheinanderisst.

Und natürlich klappt auch bei der Kanzlerin das Kochen besser mit Musik.

Merkel: Bei Bruce Springsteen oder den Beatles kann ich zwar nicht jede Zeile auswendig, aber ich höre sie gern. Begeistert bin ich von klassischer Musik. Wenn ich koche oder zu Hause ausspanne, lege ich “La Traviata” mit Netrebko und Villazón auf. Das kann ich oft hören.

Wohl bekomms meint: Vorbildlich – besonders, weil die Möhrchen farblich so gut zu dem roten Jäkchen passen, das die Kanzlerin so gerne trägt. Schließlich sollte man den Symbolcharakter der Möhrchen nicht übersehen: Jeden Tag ein paar Rote Rüben knacken und sie dann genüßlich zermalmen. Das stärkt für den parlamentarischen Fight

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