Auf der Süßwarenmesse ISM in Köln mit knapp 1.500 Anbietern aus 68 Ländern und 5000 „süßen Neuheiten“ steppt wieder einmal der (Gummi-)Bär mit dem Schokohasen. Die Branche ist in Feierlaune (Super – im vergangenen Jahr gab es wieder einmal schöne Umsatzsteigerungen), die nach außen nur verhalten gezeigt wird – das Feiern von Rekorden beim Süßigkeitenumsatz kommt bei kritischen Konsumenten einfach immer noch nicht sonderlich gut an. Die meisten Schlagzeilen zur ISM in den Medien sind wenig kritisch und ergötzen sich an Neuheiten und Kuriositäten („Wenn der Lutscher vegan ist“, „Luxus ist Trend“, „Schmuck zum Anknabbern“und ähnliches).

aid_forum_2013_06 aErnährungswissenschaftlerin Dr. M. Büning-Fesel in Aktion Foto: aid

Da lob ich mir das ARD-Morgenmagazin, das morgen früh live von der ISM berichtet und dazu die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Margareta Büning-Fesel vom aid infodienst eingeladen hat. Wer an den süßen Versprechungen der Branche zweifelt, sollte hier unbedingt reinschauen! Übrigens: auf der informativen Website des aid finden sich – auch unabhängig von der ISM – viele interessante Beiträge zum Thema Süßigkeiten und Zucker in der Ernährung.

 

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