Kinder, die bei Mc Donalds & Co.um die Ecke wohnen, sind dicker als Kinder ohne bzw. mit wenigen Fast Food Outlets im direkten Lebensmumfeld. Dieses Ergebnis einer aktuellen Studie der englischen University of East Anglia in Norwich kann kaum verwundern. Gelegenheit macht eben nicht nur Liebe, sondern auch Appetit. Das ist mehr als plausibel (..und irgendwie sind Appetit und Liebe ja auch verwandt).

Welcher Schluss ist nun aus diesen grandiosen Erkenntnissen zu ziehen? Da sich die Autoren der Studie – wie nicht anders zu erwarten – diesbezüglich in vornehmer Zurückhaltung üben, hier ein paar konstruktive Vorschläge: A) Man verfrachtet alle Kinder dauerhaft aufs Land. Wäre schön, ist aber wohl utopisch. B) Um Kinder vor der Gelegenheit und damit Fehlernährung und Übergewicht zu schützen, werden Fast Food Outlets überall dort verboten, wo Kinder in der Nähe leben. Auch das ist politisch vermutlich wenig oportun. Die Einführung von zwei Veggie-Tagen pro Woche wäre dagegen wohl ein Kinderspiel. C) Man ärgert sich über das schöne Geld, das hier wieder einmal für sinnfreie Forschung verpulvert wurde. D – Z) Vielleicht haben die tellerrand-Leser ja noch grandiose Ideen!

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