Ernährungsberatung für Sportler geht auch seriös – und erfolgreich: Dr. Claudia Osterkamp Baerens arbeitet seit Mitte der neunziger Jahre freiberuflich als Ernährungswissenschaftlerin im Deutschen Spitzensport, vorwiegend für den Olympiastützpunkt Bayern. Ihr Credo: „Training und Ernährung sind ein untrennbares Tandem. Ernährung kann das körperliche Leistungsvermögen zwar nicht direkt steigern – das erreicht man nur durch regelmäßiges Training auf der Basis eines sinnvoll aufgebauten Trainingsplans. Wenn die Ernährung jedoch die für die Leistung und Regeneration benötigten Nährstoffe nicht bereitstellt, wird sie zum Leistungskiller, der Trainingseffekte verlangsamt und im schlimmsten Fall sogar den vorzeitigen Belastungsabbruch herbeiführt.“ So geht fundierte Ernährungsberatung für Spitzensportler.

Dr. Claudia Osterkamp-BaerensFit in Sachen Sporternährung: Dr. Claudia Osterkamp-Baerens

Seit 1997 ist die promovierte Oecotrophologin Vorsitzende der bundesweiten Arbeitsgruppe „Ernährungsberatung an den Olympiastützpunkten des DOSB“. 2007 gründete sie in München das Beratungsbüro „topathlEAT – Die Ernährungsberatung für Sportler“ wo sie Spitzen- und Nachwuchssportlern individuelle Beratung anbietet. Claudia Osterkamp-Baerens ist dem Sport seit ihrer frühen Jugend verbunden. In Ihrer sportlichen Laufbahn als Schwimmerin konnte Sie Anfang der 90er Jahre viele Erfolge verbuchen: Von 1989 bis 1991 war sie Mitglied der Nationalmannschaft des Deutschen Schwimmverbandes. Der 2. Platz über 50 m Delphin sowie der 4. Platz über 100 m Freistil bei den Deutschen Meisterschaften 1988 gehören zu ihren größten Erfolgen.

Auf ihrer Website definiert Osterkamp klar die Leitlinien ihrer Beratung, die – fußend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen – im Grunde auf die Entwicklung einer personalisierten, individuell zugeschnittenen Ernährung für den jeweiligen Sportler hinauslaufen. Die Grundprinzipien:

1. Das Training bestimmt den Nährstoffbedarf und damit die Lebensmittelauswahl. Je mehr trainiert wird, desto höher der Energiebedarf. Wie das Energieplus auf Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß zu verteilen ist, hängt v.a. von der Art der Belastung und vom Trainingszustand ab und ist eine absolut individuelle Sache.

2. Die Trainingszeiten und -ziele geben den Mahlzeitenrhythmus vor. Das Timing der Mahlzeiten spielt eine große Rolle im Sport. Denn es trainiert sich sowohl mit vollem Bauch als auch mit Hunger schlecht. Dazu gibt es Zeitfenster rund um’s Training, in denen sich die Zufuhr von bestimmten Nährstoffen besonders günstig auf Anpassungsprozesse auswirkt.

3. Am Wettkampftag ist alles anders. Der Magen-Darm-Trakt ist empfindlicher. Ob Brot, Brei, Gel oder Banane, ob Wasser pur, Iso-Drink oder Apfelschorle, ist nicht nur eine Frage des Energie- und Flüssigkeitsbedarfs, sondern auch der Verträglichkeit und damit noch so eine individuelle Sache.

Übrigens: Die Top-Beraterin vermittelt ihr Wissen zwei- bis dreimal pro Jahr in zweitätigen Seminaren im freiraum, die nicht nur für Ernährungsfachkräfte, sondern auch für Sportler offen sind. Ihr freiraum-Spezialthema in diesem Jahr: Abnehmen mit Sport: So geht’s richtig!

 

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