Gerade informiert mich der Kaffeeverband via E-Mail über das „Krisengetränk Kaffee“

“Kaffee bleibt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Deutschlands Lieblingsgetränk. Im vergangenen Jahr haben die Bundesbürger durchschnittlich pro Kopf 148 Liter Kaffee getrunken. Seit Jahren steigt der Kaffeekonsum stetig und hat sich seit dem Jahr 2005 um vier Liter pro Bürger gesteigert. Der Absatz von Wasser und Bier dagegen ging im vergangenen Jahr zurück. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen weist den Wasserkonsum für das Jahr 2008 mit 133,8 Litern pro Kopf aus. Der Konsum von Bier blieb laut Angaben des Brauer-Bundes im Jahr 2008 bei durchschnittlich 111,1 Litern. “Deutschland ist ein Kaffeeland”, so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes “Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise setzen die Deutschen ganz bewusst auf Genuss und sparen nicht beim Kaffee.”

Wohl bekomms meint: Natürlich setzen die Deutschen in Zeiten der Krise nicht „ganz bewusst auf Genuss“. Das haben sie schließlich noch nie getan. Das tun sie auch in der Krise nicht – man schaue sich nur die sinkenden Lebensmittelpreise und die weiter sinkenden Ausgaben der Haushalte für die Ernährung an. Und natürlich sparen sie auch beim Kaffee – schließlich sind sie bei den Ausgaben für Lebensmittel insgesamt Sparweltmeister. Aber: Kurzarbeiter, Arbeitslose oder Beschäftigte mit geringerem Arbeitsdruck haben in der Krise vielleicht einfach mehr Zeit für ein Schwätzchen bei einer gemütlichen Tasse Kaffee. Wenn das dem Kaffeekonsum auf die Sprünge hilft, soll’s recht sein.

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