Zum gelungenen Urlaub gehört ein schönes Frühstück mit einem guten Brot.

DSC_1437Wir hatten Glück. Der Wettergott hat uns mit 10 warmen, fast windstillen Vormittagen beschenkt: Jeden Morgen draußen frühstücken, zwischen Meer und Haus, mit den Füßen (fast) im Wasser und mit der Nase in der Sonne.

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Und als sei sie da, um unser Glück perfekt zu machen, war da die kleine Bäckerei in fünf Fahrradminuten Entfernung. Dem Fremden kündigt sie sich weithin sichtbar an durch die gekrönte goldene Brezel. Die hat sich der Laden verdient

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Ob es in Dänemark Slow-baking gibt? Wendorff müsste dazu gehören, und was Qualität ist, erfährt man schon auf den Tüten.

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‘Gutes Brot braucht gutes Handwerk’, steht da wohl, wenn mich meine äußerst bescheidenen Dänisch-Kenntnisse nicht täuschen. Das kann man unterschreiben. Was das für ein Brot ist? Keine Ahnung. Meine Sinne sagen mir: es riecht gut, es fühlt sich gut an und es schmeckt gut. Mehr braucht es nicht.

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‘Ein Tag ohne gutes Brot ist wie ein Tag ohne Sonnenschein’ – so dürfte das wohl heißen. Wie wahr, denke ich, und genieße beides, die warme Spätsommersonne und die guten Brötchen.

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‘Ein guter Kuchen ist wie gute Kunst – und zum Glück gibt es beides noch’ – so was ähnliches steht da wohl. Es sollte viel mehr von beidem geben, denke ich, während ich mir die wunderbare Apfeltasche schmecken lasse.

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Wenn schließlich statt einem mürrisch dreinschauenden Verkäuferwesen noch ein freundlicher Bäckerbursche mit einem Lächeln die Brötchen verpackt, dann steht dem Frühstücksglück nichts mehr im Wege.

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Übrigens: Wenn Ihr mal gelegentlich an der Südküste von Fünen entlangradelt und eine gute Bäckerei sucht, dann seit Ihr schon fast am Ziel, wenn Ihr das kleine Zinnschiff seht.

Alle Fotos: muehleib

Eine Reise mit freundlicher Unterstützung von Sonne und Strand.

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