Die Medien berichten rauf und runter von der Untersuchung des Konstantinos Manolopoulos von der Universität Oxford in Großbritannien. Der kommt zu dem Schluss:Ein dickes Hinterteil ist gut für die Gesundheit. Die Forscher hatten mehrere große Populationsstudien ausgewertet, die den Bezug zwischen erhöhtem Fett an Gesäß, Hüfte und Oberschenkeln zu verschiedensten Blutwerten untersucht hatten. Im Magazin ” International Journal of Obesity” kommen Manolopoulos und seine Kollegen zu dem Ergebnis, dass Fettansammlungen in diesen Körperbereichen – auch unter dem populären Begriff Reithosenspeck bekannt – einen positiven Effekt haben und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes schützen können.

“Fett auf Hüften und Oberschenkeln ist gut, am Bäuchlein aber schlecht”, soll Manolopoulos nach einem Zitat auf spiegel.de gesagt haben (..ob er wohl wirklich „Bäuchlein“ gesagt hat? Und wie heißt Bäuchlein wohl auf Oxford-English?). Theoretisch wäre es sogar ideal, so viel Fett wie möglich an Beinen und Hüften zu haben – solange der Bauch schlank bleibt meint der englische Grieche und ergänzt: “Leider bekommt man meistens nicht das eine ohne das andere”

 

Wohl bekomms meint: Das ist ja großartig: Da steht uns nun die Renaissance des Reithosenspecks bevor. Wie war sie in Vergangenheit verhasst bei den Frauen, die Kombi aus Säulenbeinen und Reithosenspeck. Das wird sich nun zum neuen Gesundheits-Ideal entwickeln. Frauen werden sich massenhaft in enge Korsetts schnüren, um das Fett hinunter in die Reithosen zu zwingen. Schon planen die großen Verlage die ersten Ratgeber: In vier Wochen zum Reithosenspeck. Und mit dem Reithosenmensch steht uns eine tolle Neuzüchtung bevor, die zwar besoffen aussieht, aber dafür noch länger leben wird! Es lebe der Reithosenspeck, es lebe die sinnvolle Wissenschaft.”

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