40 Prozent der Deutschen von Diabetes bedroht

“Vierzig Prozent der Bevölkerung in Deutschland läuft Gefahr, an Diabetes zu erkranken”, glaubt der Präsident der Deutschen Diabetiker Union (DDU), Eberhard Standl nach einer Meldung von freiepresse.de.   

Laut dem “Deutschen Gesundheitsbericht – Diabetes 2006” der DDU leiden derzeit vermutlich zehn Prozent oder acht Millionen Deutsche an Diabetes. Zu den Gründen für diese düstere Prognose sagte Standl: “Die Gesamtbevölkerung ist deutlich älter geworden, das erhöht das Risiko.” Zudem würden immer mehr Menschen an Übergewicht leiden und sich zu wenig bewegen. Die heutigen Behandlungsmöglichkeiten für Diabetes seien jedoch “sehr gut”. Im vergangenen Jahrzehnt seien große Fortschritte wie etwa Insulin zum Inhalieren gemacht worden.

Was in der Meldung nicht erwähnt wird, ist die Kostenlawine, die mit der steigenden Zahl von Diabetikern auf das Gesundheitswesen zurollt: Diabetes lässt sich im Anfangsstadium tatsächlich gut behandeln. Personen mit leichtem Diabetes neigen allerdings zur Verharmlosung der Erkrankung, vernachlässigen die Therapie und sind damit Kandidaten für die dramatischen Spätfolgen, die dann  enorme Behandlungskosten verursachen. Nach Meinung verschiedener Experten könnte das zu einer Kostenexplosion führen, die jeden Rahmen des Gesundheitswesens sprengt. Wohl bekomms!

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