Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Verbraucherschützer oder Foodwatcher noch mehr Information an und auf Lebensmitteln fordert. Damit wir betroffenen Verbraucher uns das nicht noch jahrelang anhören müssen, sollten unsere Beschützer endlich die finale Forderung zur Lösung des Problems auf den Tisch legen. Diese sieht vor, dass Lebensmittel künftig nur noch dann verkehrsfähig sind, wenn die Kennzeichnung drei Mindestanforderungen erfüllt:

–          Jedes Lebensmittel ist mit einem Beipackzettel zu versehen, der eine vollständige Liste der Inhaltsstoffe, Indikationen und Kontraindikationen enthält.

–          Jedem Lebensmittel ist eine ausführliche Gebrauchsanweisung beizulegen.

–          Jedes Lebensmittel muss den Warnhinweis des Gesundheitsministeriums tragen „Lebensmittel können tödlich sein“.

Sämtliche Informationen sind in fünf-sprachiger Version (Deutsch, Türkisch, Arabisch, Chinesisch und Englisch) auszuführen, um keine Migranten zu diskriminieren und den Anforderungen der Globalisierung gerecht zu werden. Besonders gefährliche Lebensmittel müssen mit zusätzlichen Warnhinweisen versehen werden. Melonen beispielsweise erhalten einen deutlich sichtbaren Aufkleber mit der Aufschrift „Bitte nicht aus dem dritten Stock auf den Bürgersteig fallen lassen“. Bananen müssen mit einem Hinweis „Vorsicht – Schale glitschig -Rutschgefahr“ versehen werden. Für Verbraucherschützer brechen damit paradiesische Zeiten an!

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