8 articles Tag Ernährungskommunikation

Neues aus der Welt der Wissenschaft: Diabetes, Eier und müde Schüler

Neues aus der Welt der Wissenschaft: Diabetes, Eier und müde Schüler

„Erhöht ein früher Schulbeginn das Diabetesrisiko?“ fragt die ÄrzteZeitung und bezieht sich auf eine Studie der University of Colorado in Aurora, USA an 31 Jugendlichen. Manchmal ist es nur  eine Überschrift, die einen gedanklich stolpern und wehmütig an jene Selbstverständlichkeiten denken lässt, die es nicht mehr zu geben scheint. Nach Normalitäten, die man nicht anzweifeln geschweige denn im Rahmen wissenschaftlicher Studien sezieren muss. Müssen sich Eltern nun künftig den Kopf zerbrechen und vielleicht sogar streiten …

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Wie der Wurst Case zum Worst Case wurde

Wie der Wurst Case zum Worst Case wurde

Der Aufschrei der Medien hätte nicht heftiger sein können, wenn man festgestellt hätte, dass Wurst Ebola überträgt. Eine kleine Meldung der International Agency for Research on Cancer (IARC) hat zum kollektiven Aufschrei der Medien geführt: ‚WHO stuft Wurst als krebserregend ein.‘ Dabei geht es im Grunde um Nichts – zur Wurst nichts Neues. Nichts, was wir nicht schon lange wüssten. Im Grunde hat die IARC im Auftrag der World Health Organization (WHO) nur Altbekanntes zusammengetragen, …

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Plätzchen backen: Rasender Stillstand

Plätzchen backen: Rasender Stillstand

Gerade kommt mit der Post die November-Ausgabe von essen&trinken rein. Dreimal darf man raten, was auf dem Titel abgebildet ist. Richtig: das Gleiche, wie seit hundert Jahren auf dem Titel jedes Novemberheftes. Plätzchen! Redaktionsleiter Jan Spielhagen hat’s auch nicht leicht. Denn worüber muss er im Editorial schreiben? Über Plätzchen! Er schreibt darüber, dass „in der Redaktion die Vorweihnachtszeit immer schon Anfang September beginnt“ – und er dann wochenlang in der Hamburger Herbsthitze köstliche Plätzchen probieren …

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DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT auf dem Weg zum Dialog?

DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT auf dem Weg zum Dialog?

Politische Beamte formulieren gewöhnlich sehr vorsichtig. Ministerialdirektor Bernhard Kühnle, Leiter der Abteilung Ernährung, Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wollte zu Beginn des Symposiums „Ohne Zweifel sicher?“ am vergangenen Donnerstag offensichtlich mehr als nur den Grüßonkel spielen. Er ließ die Veranstalter der Ende letzten Jahres neu gegründete Inititative DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT – wenn auch mit gewählten Worten – wissen, was gebacken ist: „Ich glaube, dass erfolgreiche Kommunikation über Lebensmittel nur dann funktionieren …

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Junk-Food-Journalismus? Nein, danke!

„UNO warnt vor Auswirkungen von Junk Food“ so lautet die Headline einer Meldung, die die Nachrichtenagentur AFP am 04. Juni verbreitet hat. Weiter heißt es da: „Die Vereinten Nationen haben vor den Auswirkungen von Fehlernährung und Übergewicht auf die Weltwirtschaft gewarnt. Aufgrund von Arbeitsausfällen und Behandlungskosten wegen des Verzehrs von Junk-Food verliere die Weltwirtschaft jährlich rund 1,1 Billionen Euro, erklärte die UN-Ernährungsorganisation (FAO) bei der Vorstellung ihres Jahresberichts.“ Wie üblich im Nachrichtengeschäft, haben viele Print- …

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Lebensmittelwirtschaft: Im tiefen Tal der Vertrauenskrise

Lebensmittelwirtschaft: Im tiefen Tal der Vertrauenskrise

Die Lebensmittelindustrie hat in den ersten Monaten des Jahres 2013 über 13% im Verbrauchervertrauen verloren. Im Vertrauensranking deutscher Branchen findet sich die Lebensmittelbranche als einstiger Spitzenreiter mit nunmehr 36,3 Indexpunkten auf den hinteren Plätzen wieder. Dies ist der höchste Rückgang in einer Branche seit Beginn der Ermittlung des Vertrauensindex1) im Jahr 2009. Das Ergebnis lässt sich einerseits als Reaktion der Verbraucher auf die Skandale der letzten Monate interpretieren – vom Pferdefleisch in der Lasagne über …

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Verflixtes Schlaraffenland – wie Essen und Psyche sich beeinflussen

Was passiert im Kopf von Menschen, wenn sie Bilder von kalorienreicher Nahrung sehen? Misst man die Hirnströme, die dabei entstehen, stellt man – abhängig von Geschlecht und Gewicht – z. T. erhebliche Unterschiede fest. „Die stärksten Hirnströme messen wir bei übergewichtigen Frauen, die einige Stunden nichts gegessen haben und dadurch hungrig sind.“ so Dr. Hubert Preißl vom Institut für medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der medizinischen Universität Tübingen. Preißl leitet dort ein Forscherteam, das sich als Teil …

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